Hallo Reader,
stell dir vor, ein Kamerateam würde dich eine Woche lang begleiten.
Von morgens bis abends.
Es würde filmen, wie du arbeitest. Wie du Meetings führst und E-Mails beantwortest. Wie du mit deinen Kindern spielst. Mit deinem Partner zu Abend isst. Sport machst. Freunde triffst.
Von außen würde dein Leben wahrscheinlich ziemlich gut aussehen.
Doch eine Sache könnte die Kamera nicht einfangen:
Wie du dich dabei fühlst.
Ob du mit deinen Gedanken dort bist, wo du gerade bist.
Oder schon bei der nächsten Aufgabe. Dem nächsten Problem. Dem nächsten Punkt auf deiner To-do-Liste.
Ob du deinen Alltag wirklich erlebst.
Oder ihn an manchen Tagen hauptsächlich abarbeitest.
Ich kenne das gut.
Es gab eine Zeit, da besuchte ich meine Eltern, saß mit ihnen am Küchentisch, nickte und hörte zu – und plante währenddessen meinen nächsten LinkedIn-Beitrag.
Ich saß mit Atlas auf dem Boden und baute Lego. Gedanklich hing ich noch bei einer E-Mail vom Vormittag.
Oder ich saß mit meinem Mann bei einer Date Night und merkte irgendwann, dass ich zwar anwesend, aber überhaupt nicht wirklich da war
Das Verrückte daran:
Ich wusste es eigentlich.
Ich wusste, dass ich nicht ständig mit meinen Gedanken bei der Arbeit sein wollte. Ich wusste, dass ich mein Leben mehr genießen wollte. Ich wusste, dass ich wirklich präsent sein wollte.
Und ich wusste auch, dass mein Leben nicht irgendwann anfangen würde, wenn ich nur noch dieses eine Ziel erreicht habe.
Trotzdem änderte ich lange erstaunlich wenig.
Wenn du's weißt, aber sich trotzdem nichts verändert
Wir hören Podcasts. Lesen Bücher. Reflektieren. Verstehen unsere Muster teilweise ziemlich genau.
Nur: Verstehen und Verändern sind zwei verschiedene Dinge.
Ich kann wissen, dass ich nicht perfekt sein muss – und trotzdem nervös werden, wenn mein Chef meine Arbeit kritisiert.
Ich kann wissen, dass Pausen wichtig sind – und trotzdem noch schnell den Laptop aufklappen.
Ich kann wissen, dass ich eigentlich etwas anderes will – und trotzdem weitere sechs Monate nichts verändern.
Warum?
Weil Veränderung mehr etwas von uns verlangt als es zu wissen. Veränderung erfordert eine Entscheidung.
Etwas anders zu machen als bisher.
Eine Grenze zu setzen und das unangenehme Gefühl auszuhalten, das dabei entsteht. Eine Pause zu machen, obwohl noch etwas auf der Liste steht. Mir einzugestehen, dass ein Ziel, für das ich jahrelang gearbeitet habe, vielleicht gar nicht mehr mein Ziel ist.
Oder mir überhaupt erst die Zeit zu nehmen, mich zu fragen:
Wie möchte ich eigentlich leben?
Was ist mir wirklich wichtig - und findet das genug Platz in meinem Kalender?
Wenn ich mir mal wieder erlaube zu träumen, was wünsche ich mir dann wirklich?
Hier kommt die Herausforderung, Reader:
Es wird nie der richtige Moment kommen, um dir diese Fragen zu stellen. Deine To Do Liste wird nie leer sein. Auf ein Projekt wird immer das nächste folgen. Dein Arbeitgeber wird dir auch nicht zwei Stunden zur Reflexion im Kalender blocken.
Und das Gefühl, dass da irgendwie noch mehr auf dich wartet, wird auch nicht auf magische Weise verschwinden. Denn das ist dein Herz, das versucht dir etwas zu sagen.
Drei Schritte, um vom Verstehen ins Verändern zu kommen
Um wirklich etwas zu verändern, brauchst du drei Dinge:
1. Klarheit: Was willst du eigentlich?
Unabhängig davon, was vernünftig klingt oder andere von dir erwarten. Wenn du am Ende deines Lebens zurückblickst: Welches Leben willst du dir wirklich erschaffen haben?
2. Selbstvertrauen: Traust du dir zu, danach zu handeln?
Nach der Klarheit brauchst du das Vertrauen, dass du deine Wünsche auch umsetzen kannst - selbst wenn es sich unsicher anfühlt.
3. Fokus: Gibst du dem, was dir wichtig ist, auch wirklich Raum?
Deine Wünsche werden nur zu Prioritäten, wenn sie nicht ständig ans Ende deiner To Do Liste rutschen. Gib ihnen den Raum, den sie verdienen.
Klarheit. Selbstvertrauen. Fokus.
Für mich sind das die drei zentralen Schritte, wenn wir nicht nur etwas über uns verstehen, sondern unser Leben tatsächlich verändern wollen.
Gemeinsam verändert es sich leichter
Weil ich weiß, wie schwer es ist, sich im normalen Alltag genau dafür Zeit zu nehmen, veranstalte ich zweimal im Jahr mein Empower Yourself Bootcamp. Die Herbstausgabe findet am 7., 8. und 9. September statt. Viele von euch haben sich letzte Woche bereits dafür angemeldet 💖
Tag 1 – Clarity: Erkenne was du wirklich willst.
Tag 2 – Confidence: Finde das Vertrauen, in die Umsetzung zu kommen.
Tag 3 – Consistency: Schaffe Platz für deine Prios.
Wir treffen uns jeweils von 12:00–13:00 Uhr live via Zoom.
Damit du dir die Zeit für die Fragen nimmst, die am Ende deines Lebens wirklich zählen.
Melde dich jetzt kostenlos fürs Empower Yourself Bootcamp an
Bist du mit dabei? Welche Frage würdest du gern für dich beantworten? Antworte mir gern auf die E-Mail. Ich lese wirklich jede Antwort!
Auf ein Leben, das sich so gut anfühlt, wie es aussieht!
Deine Chrissi 💜
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