Hallo Reader,
es sind noch vier Monate übrig in 2026.
Das kann sich erschreckend anfühlen:
OMG, wie konnte das schon wieder so schnell gehen?! 🤯
Oder befreiend.
Noch 4 Monate in denen ich gestalten kann! 🌈
Dem letzteren Gefühl widmen wir uns in dieser Ausgabe von Inner Success.
Die ersten acht Monate kannst du nicht mehr verändern.
Die Entscheidungen, die du nicht getroffen hast.
Die Dinge, die anders gelaufen sind als geplant.
Die Wochen, in denen du dich selbst irgendwo hinten angestellt hast.
Sie sind passiert. Statt also innerlich weiterhin Zeit damit zu verbringen, mit unserer Vergangenheit zu verhandeln...
Hätte ich früher anfangen sollen?
Warum habe ich das so lange mitgemacht?
Wieso bin ich noch nicht weiter?
Was wäre gewesen, wenn …?
... können wir uns auch einer viel spannenderen Frage zu wenden:
Was mache ich jetzt daraus?
Genau hier beginnt für mich Selbstführung.
Nicht damit, wie ich noch ein weiteres To Do in meinen Kalender bekomme. Sondern mit der Frage:
Wofür möchte ich meine Energie, meine Aufmerksamkeit und meine Gestaltungskraft einsetzen?
Erkenne deinen Circle of Influence
Eines meiner absoluten Lieblingsprinzipien dafür ist Stephen Coveys Circle of Influence.
Die Idee ist simpel:
- Es gibt Dinge, die uns beschäftigen.
- Und es gibt Dinge, die wir tatsächlich beeinflussen können.
Nur sind das nicht immer dieselben Dinge.
Wir können nicht kontrollieren, was bereits passiert ist.
Wie andere Menschen reagieren.
Ob jemand unsere Entscheidung versteht.
Wann sich bestimmte Dinge verändern.
Aber wir können entscheiden, wie wir damit umgehen.
Und darüber hinaus gibt es noch so viel mehr, was wir aktiv beeinflussen können. Um den Fokus auf deine Gestaltungsmöglichkeiten zu lenken, habe ich fünf Fragen für dich.
1. Was liegt gerade wirklich in meiner Hand?
↳ Nicht: Was hätte ich anders machen sollen?
↳ Sondern: Welche Entscheidung kann ich heute treffen?
Du kannst die letzten Monate nicht verändern.
Doch du kannst entscheiden, ob du die nächsten vier genauso weitermachst.
Meist wissen wir bereits, was wir verändern möchten. Doch uns fehlt der Mut, oder manchmal auch einfach nur der Reminder, den ersten Schritt zu gehen.
(Geh jetzt den ersten kleinen Schritt!)
2. Was soll Ende des Jahres anders sein, weil ich es bewusst gestaltet habe?
↳ Nicht zehn neue Ziele.
↳ Eine Sache, die du beginnst.
↳ Eine, die du beendest.
↳ Und eine, die du ab jetzt besser schützt.
Du musst in vier Monaten nicht dein gesamtes Leben umkrempeln.
Aber du kannst dafür sorgen, dass der Dezember nicht genauso aussieht wie der September.
Gestaltung beginnt nicht mit einem riesigen Plan, der uns überfordert.
Sondern mit wenigen bewussten Entscheidungen.
3. Wo versuche ich gerade etwas zu kontrollieren, das gar nicht in meiner Hand liegt?
↳ Die Meinung eines anderen Menschen.
↳ Die Reaktion auf deine Grenze.
↳ Ob jemand sich verändert.
↳ Ob alles genau nach deinem Plan läuft.
Wir verschwenden unglaublich viel Energie auf Dinge, auf die wir kaum Einfluss haben.
Loslassen bedeutet nicht, dass dir etwas egal ist. Es bedeutet, deine Energie dorthin zurückzuholen, wo sie etwas verändern kann.
4. Welche Entscheidung würde ich treffen, wenn ich sie niemandem erklären müsste?
↳ Würdest du den Job wirklich noch wollen?
↳ Müsste dein Business wirklich größer werden?
↳ Würdest du zu dieser Sache wirklich Ja sagen?
↳ Würde dein Kalender weiterhin so aussehen, wie jetzt?
Wir treffen mehr Entscheidungen vor einem imaginären Publikum, als uns bewusst ist.
Familie. Kolleg:innen. Freund:innen. Gesellschaft.
Die interessante Frage ist:
Was würden wir machen, wenn niemand zusieht?
5. Welchen Preis möchte ich für meinen Erfolg nicht mehr zahlen?
↳ Permanente Erschöpfung.
↳ Zu wenig Zeit für die Menschen, die dir wichtig sind.
↳ Deine Gesundheit.
↳ Deine Ruhe.
↳ Dich selbst.
Ich glaube nicht daran, dass wir weniger ambitioniert werden müssen.
Aber wir dürfen bewusster entscheiden, welche Form von Erfolg wir wählen.
Dieser Perspektivwechsel war für mich entscheidend, um meine Ambitionen mit meiner persönlichen Zufriedenheit zu vereinen.
Früher fragte ich mich: Was möchte ich noch erreichen?
Heute frage ich mich: Wie möchte ich leben, während ich es erreiche?
Dafür musst du mutig genug sein, um aus dem Autopiloten auszusteigen und zu reflektieren:
Lebe ich gerade so, wie ich es wirklich will?
Wenn die Antwort an irgendeiner Stelle Nein lautet, geht es nicht darum in Panik zu verfallen. Sondern zu erkennen, dass genau hier dein Gestaltungsspielraum beginnt.
Du musst nicht sofort kündigen.
Nicht dein Business in Frage stellen.
Nicht dein ganzes Leben neu erfinden.
Aber du darfst aufhören, so zu tun, als hättest du keinen Einfluss.
Die ersten acht Monate von 2026 sind vorbei.
Die nächsten vier sind noch ungeschrieben.
Nicht alles liegt in deiner Hand.
Aber genug.
Auf ein Leben, das sich so gut anfühlt, wie es aussieht!
Chrissi 💖
PS: Wenn du spürst, dass du 2026 nicht einfach nur irgendwie zu Ende bringen möchtest, sondern etwas verändern willst, dann könnte We Love Mondays der richtige Raum für dich sein.
Im Oktober startet die 8. Kohorte. Acht Wochen mit zwölf Frauen, in denen wir Klarheit darüber schaffen, welches Leben du dir wirklich erschaffen willst. Drei unfassbar tolle Frauen haben bereits Ja gesagt. Come and join us!!
Ja, ich will etwas in 2026 verändern