Wie ich dazu komme ein Buch zu schreiben 💜

Chrissi Münch

Ausgabe 126 | 03. August 2026

Wie ich dazu komme ein Buch zu schreiben 💜

Hallo Reader,

ich schreibe ein Buch 💜

Allein diesen Satz zu schreiben fühlt sich noch ziemlich verrückt an.

Vor ein paar Monaten hatte ich nämlich noch gesagt:

Vielleicht nächstes Jahr.

Oder das Jahr danach.

Kennst du das?

Diesen einen Traum, diese eine Idee oder diesen nächsten Schritt, von dem du tief in dir eigentlich weißt, dass du ihn gehen möchtest. Und trotzdem findest du immer wieder gute Gründe, warum jetzt gerade noch nicht der richtige Zeitpunkt ist.

Genau da war ich auch.

Was das Universum mit meinem Buch zu tun hat

Vor einigen Monaten saß ich im Auto und telefonierte mit meiner guten Freundin Karin Lausch. Es war kurz vor der Veröffentlichung ihres zweiten Buches Feel Safe, Be Brave. Sie steckte gerade mitten im Schreibprozess.

Ich erzählte ihr, dass auch ein eigenes Buch schon lange auf meiner Bucket List steht. Vielleicht nächstes Jahr. Oder das Jahr danach.

Es war nicht das erste Mal, dass wir darüber sprachen.

Doch statt einfach hinzunehmen, was ich sagte, stellte Karin mir eine Frage:

“Warum eigentlich nicht jetzt?”

Ich ging kurz in mich.

Und bemerkte sofort ein bekanntes Gefühl.

Da war sie wieder.

Meine Angst.

Manchmal ist es gar nicht so leicht zu unterscheiden, ob da gerade die eigene innere Stimme spricht, die einem von etwas abrät. Oder ob es die Angst ist, die unweigerlich dann auftaucht, wenn wir dabei sind, unsere Komfortzone zu verlassen.

Deshalb stelle ich mir in solchen Momenten immer zwei Fragen:

Wie wird es sich anfühlen, wenn ich es nicht tue?

Und:

Wie wird es sich anfühlen, wenn ich es tue?

Auch wenn wir mir bei den nächsten Schritten etwas unwohl im Bauch wurde, spürte ich doch eine Art Vorfreude, ein sich öffnendes, ausdehnendes Gefühl in meinem Herzen, wenn ich an die zweite Option dachte.

Also schrieb ich einem Verlag.

Und was dann passierte, war für mich mal wieder ein Zeichen.

In dem Moment, in dem ich die E-Mail abgeschickt hatte und zurück in meinen Posteingang wechselte, wartete dort bereits eine neue Nachricht.

Von einem anderen Verlag.

Mit der Frage, ob ich mir vorstellen könnte, ein Buch über Selbstführung zu schreiben. Jetzt mal ehrlich: Was für ein Timing?! 🤯

Ich glaube, dass Gott – oder das Universum, wie auch immer du es nennen möchtest – uns manchmal Rückenwind gibt, wenn wir selbst eine Entscheidung treffen.

Weil wir dem Leben ein klares Signal senden:

Ich bin bereit.

Das Thema, über das wir unbedingt mehr sprechen müssen

Bereits nach dem ersten Gespräch war für mich klar:

Das ist mein Verlag.

Und deshalb schreibe ich jetzt ein Buch.

Ein Buch über Selbstwert.

Oder vielleicht noch genauer: Über all die Lügen, die wir irgendwann über uns selbst zu glauben beginnen.

Dass wir erst gut genug sind, wenn wir erfolgreicher sind.
Wenn wir perfekt aussehen.
Wenn wir beliebter sind.
Wenn wir unsere große Liebe oder den großen Sinn gefunden haben.
Oder wenn wir endlich alles im Griff haben.

Dabei habe ich selbst erlebt, dass unser Glück hinter keinem dieser Versprechen liegt. Mit jedem erreichten Ziel verschiebt sich die Ziellinie einfach ein Stück weiter. Stattdessen finden wir die Antwort an einem Ort, den die wenigsten von uns bereit sind aufzusuchen.

Genau darum wird es in meinem Buch gehen.

Weil ich mir von Herzen wünsche, dass mehr Menschen erkennen, wie einzigartig sie sind. Dass sie längst gut genug sind. Genau so, wie sie sind.

Und weil ich überzeugt bin, dass genau daraus unser größtes Potenzial entsteht. Nicht aus Selbstzweifeln. Nicht aus ständigem Optimieren. Sondern aus dem tiefen Wissen um den eigenen Wert.

Denn Menschen, die ihren Wert nicht permanent beweisen müssen, haben ihre Energie frei für das, was sie der Welt wirklich schenken können.

Weil ich früher all die Lügen geglaubt habe, und meinen Wert überall gesucht habe, nur nicht da wo ich ihn finden kann, werde ich in dem Buch von meiner eigenen Reise erzählen.

Nicht weil ich glaube, dass meine Geschichte besonders ist. Sondern weil ich überzeugt bin, dass sie es nicht ist. Dass wir alle eine Version dieser Story mit uns rum tragen.

Genau deshalb möchte ich dich gerne auf diese Reise mitnehmen und würde mich wahnsinnig freuen, wenn auch deine Gedanken darin ihren Platz finden.

Mich interessiert heute vor allem eine Frage:

Wovon hast du einmal geglaubt, dass du endlich "genug" bist, wenn du es erreichst?

War es der Traumjob?
Eine Beziehung?
Ein bestimmtes Gewicht?
Mehr Geld?
Oder etwas ganz anderes?

Und was ist passiert, als du es tatsächlich erreicht hast?

Hat es sich so angefühlt, wie du es dir vorgestellt hattest?

Antworte einfach auf diese E-Mail.

Ich lese wirklich jede einzelne Nachricht und freue mich riesig darauf, deine Geschichte zu hören. Und wer weiß – vielleicht findet sich die eine oder andere Erkenntnis daraus (natürlich anonym) irgendwann zwischen den Seiten meines Buches wieder. 💜

Auf ein Leben, das sich so gut anfühlt, wie es aussieht!
Deine Chrissi

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