So geh ich mit einem vollen Kalender um!


Hallo Reader,

wie achtest du im Alltag auf deine Bedürfnisse?
Wie gelangst du vom Funktionsmodus in die Gestaltung?
Auch und gerade, wenn es stressig ist?

Heute möchte ich dir einen behind-the-scenes in mein Leben geben und genau diese Fragen beantworten.

Die letzten Wochen waren unfassbar intensiv. Meine Akademie, mit 25 Frauen und einer wachsenden Community, unser Umzug nach Malagá, die Frage, auf welche Schule wir unseren Sohn nächstes Jahr schicken, ein neues Projekt (von dem ich dir bald mehr erzähle) und weiterhin meine Einzelcoachings, die ich so liebe.

Dazu hatte ich PMS (wer noch?! Dazu lade ich bald eine ganz tolle Frau in meinem nächsten Lunch Talk), war für 3 Tage extrem nah am Wasser gebaut und stellte mein ganzes Leben in Frage.

Früher hätte ich mir Dinge gesagt, wie:

Reiss dich halt zusammen, Chrissi.
Jetzt stell dich mal nicht so an!
Andere kriegen es doch auch hin.
Wieso schaffst du nicht alles auf einmal?!

Heute habe ich anerkannt, dass es für 1-2 Wochen richtig intensiv wird und das Selbstfürsorge kein Luxus, sondern die Basis ist. Deswegen habe ich folgendes für mich getan:

  • Prioritäten neu sortiert: Termine, die ich verschieben konnte, habe ich umgelegt.
  • Unterstützung geholt: An zwei Nachmittagen habe ich mir spontan Kinderbetreuung organisiert.
  • Zeit für mich genommen: Am Wochenende habe ich mir 4h Me-Time genommen (danke an meinen Mann!), lag auf dem Sofa und habe 'Love is Blind' geschaut. Zwischendurch wollte sich mein schlechtes Gewissen dazuschalten und mir sagen, dass ich doch jetzt besser schlafen, spazieren, lesen sollte. Aber ehrlicherweise war es genau das, was ich gebraucht habe und genau das ist der Punkt: Zu spüren, was uns wirklich gut tut.
  • Energiebringer beibehalten: Morgens bin ich 3x die Woche am Strand spazieren gegangen, trotz extrem vollem Kalender und To Do Liste. Die Versuchung war da mich direkt an den Schreibtisch zu setzen, aber ich habe mich bewusst dagegen entschieden und meinem System so vermittelt, dass ich a) meine Prioritäten kenne und b) weiterhin im Driver's Seat sitze.

Diese Momente haben mir mehr gegeben als jede perfekte Morgenroutine oder ein optimierter Kalender. Denn der wahre Schlüssel liegt darin, was wir uns selbst erlauben:

  • Selbstbewusstsein: zu spüren, was wir gerade brauchen, und ehrlich unsere Grenzen zu sehen.
  • Selbstakzeptanz: die „Ich-schaffe-alles-allein“-Haltung beiseitezulegen.
  • Ein Netzwerk: um Unterstützung zu bitten und anzunehmen, wenn es nötig ist.

Wir alle stoßen an Grenzen. Wir alle haben volle Kalender. Der Unterschied ist, wie wir darauf reagieren. Siehst du deine Zufriedenheit als wertvoll genug an, etwas zu verändern?

Reader, wie schaffst du dir diese Woche Raum, um auf dich zu achten?

Auf ein Leben, das sich so gut ANFÜHLT, wie es aussieht!
Christine

P.S.: Du willst dich und deine Bedürfnisse zur Priorität machen? Dann setz dich jetzt auf die Warteliste für die nächste We Love Mondays Akademie. Wir starten am 10. März 2025.

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